Das neue Traumpaar: Inbound- und Outbound-Marketing

14.10.2016 18:07:38 / von Derek Bollag

 

Kennen Sie Paare, die sich gegenseitig weiterbringen und erst zusammen richtig auf Trab kommen? Wir haben so ein Paar bei uns. Outbound- und Inbound-Marketing heissen sie und überzeugen uns immer wieder aufs Neue. Finden Sie heraus, wieso auch Sie sich unbedingt für dieses Paar interessieren sollten.

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Inbound- und Outbound Marketing, was ist das überhaupt? Eine Frage, die bei uns immer wieder auftaucht. Bildlich kann man sich das vielleicht folgendermassen vorstellen: Outbound-Marketing wird durch ein Megaphon symbolisiert, Inbound-Marketing durch ein Magnet. Schaut man sich die Geschichte des Marketing an ist klar, dass es das Megaphon braucht. Denn gerade nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Produktevielfalt rasant. Um Gehör zu finden, musste man sein Produkt bekannt machen. Und was hilft dabei besser als ein Megaphon. Das Megaphon steht aber auch für jede Anzeige, jeden Fernsehspot und was es sonst noch gab.

Der alte Bekannte

Outbound kann aber auch bedeuten, dass man telefoniert. Vielleicht haben Sie zum Beispiel eine bestimmte Zielgruppe im Visier und möchten diese von Ihrem Produkt überzeugen. Dabei hilft ein Telefongespräch ungemein. Denn Sie finden schnell heraus, ob Ihr Produkt bei der Zielgruppe ankommt und erhalten ein direktes Feedback. Eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit.

Die Neue

Inbound-Marketing ist hingegen ein neuer Begriff im Bereich des Marketing. Geprägt wurde er durch das Unternehmen Hubspot, das Content-Marketing mit Automation verbindet und damit Inbound-Marketing kreierte. Content-Marketing wiederum entstand aufgrund der Tatsache, dass heute beinahe jeder Kunde sich über ein Produkt im Internet informiert, bevor ein Kauf stattfindet. Wer bei dieser Recherchephase des Kunden mitspielen will, muss genügend Informationen bieten und auch ein gewisses Vertrauen aufbauen. Dies gelingt durch Fach- und Sachkompetenz, die anhand von Content, also Inhalten, bewiesen wird. Aus diesem Grund bewirtschaftet heute fast jedes Unternehmen einen Blog, einen Vlog, verschiedene Social-Media-Kanäle, einen Youtube-Kanal oder ähnliches.

Anhand der Inbound-Methode wird der potentielle Kunde bei seiner Suche unterstützt und ein Beziehung zu ihm aufgebaut. Zusätzliche Hilfsmittel, zum Beispiel in Form eines kostenlosen Whitepapers, erläutern ganze Themengebiete oder einzelne Herausforderungen seines Interessenfeldes. Ziel dieser Informationsweitergabe ist es, aus einem unbekannten Website-Besucher einen Kontakt zu generieren und diesen näher kennenzulernen.

Die Heirat

Fügt man nun beide Methoden zusammen - sie erahnen es vielleicht schon - entsteht eine wunderbare Symbiose. Denn irgendwann muss aus dem Kontakt ein Kunde werden. Dies erfordert Fingerspitzengeühl. Schliesslich fragt man ja auch nicht gleich beim zweiten Date um die Hand an. Normalerweise jedenfalls. Bei der Kombination von Inbound- und Outbound-Marketing ist es ebenfalls so. Man lernt sich zuerst mal ein wenig kennen. Man schaut, wo man sich gegenseitig weiterhelfen kann, wann wer zum Zug kommt und arbeitet auch ein wenig an einer reibungslosen Beziehung. Und ist dieser Punkt einmal gefunden, wird es wohl nur wenige geben, die mit Ihrem Traumpaar mithalten können. Stellen Sie sich das mal vor:

Irgendjemand besucht Ihre Website, er stöbert ein wenig rum und entdeckt Informationen, die sein Interesse auf sich ziehen. Er lädt etwas herunter, schreibt sich bei Ihnen für den Newsletter ein und verschwindet wieder von der Website. Nach zwei Wochen erscheint der Kontakt wieder auf Ihrer Website, recherchiert wieder zum selben Thema und lädt eine Preisliste herunter. Aufgrund Ihrer Analyse wissen Sie, das diese Preisliste ein wichtiger Schritt in der Customer-Journey ist. Sie nehmen das Telefon in die Hand und rufen den Kontakt an, beweisen noch mehr Kompetenz und können nach 15 Minuten den Hörer auflegen und den nächsten Auftrag in ihr System eintragen.

Fazit

Trotz neuer Möglichkeiten im Bereich Marketing, sollte man die alten nicht aus den Augen lassen. Schliesslich ist das Telefongespräch nach wie vor eines der erfolgversprechendsten Mittel im Verkauf. Das neumodische Inbound-Marketing ist ebenfalls ein sehr erfolgsversprechendes System, mit dem aus gesichtslosen Besuchern, Bekannte, Kunden und Fans generiert werden können. Und das, ohne aufdringlich zu werden. Wir sind jedenfalls überzeugt davon, dass dieses Paar noch lange und glücklich weiterlebt.

 

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Themen: B2B, digital solutions

Derek Bollag

Verfasser Derek Bollag

Derek Bollag, CMO/Inhaber Callpoint AG